Cornelia Reitberger: Kinder, Jugend und Familien in Neubrandenburg stärken

Thema 6 von 10 · Neubrandenburg · Landtagswahl 2026

Kinder, Jugend und Familien: mehr Chancen und echte Beteiligung

Familienfreundlichkeit zeigt sich im Alltag: bei Bildung, Freizeit, bezahlbaren Angeboten, sicheren Wegen und der Möglichkeit junger Menschen, ihre Stadt selbst mitzugestalten.

Aktuelle Beispiele: Der Familienpass bündelt mehr als 25 Angebote aus Kultur, Bildung, Sport, Freizeit und Alltag. Der Kinder- und Jugendbeirat gibt jungen Menschen zwischen 12 und 21 Jahren eine offizielle Stimme in der Kommunalpolitik. Diese regionalen Strukturen bilden die Grundlage für die Frage an Cornelia Reitberger.

Familienpolitik wird vor Ort konkret

Ob eine Stadt familienfreundlich ist, entscheidet sich selten an einem einzigen Angebot. Familien erleben ihre Stadt jeden Tag: auf dem Weg zur Schule, beim Sport, beim Besuch von Kulturangeboten, bei Behörden, in Bus und Bahn oder bei der Suche nach einer passenden Wohnung. Deshalb ist Familienpolitik immer eine Querschnittsaufgabe.

Neubrandenburg verfügt bereits über Angebote, die Familien direkt erreichen. Ein Beispiel ist der Familienpass. Er wird einmal jährlich zu Beginn des Schuljahres kostenlos an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 12 an Neubrandenburger Schulen verteilt. Nach Angaben der Stadt bündelt er mehr als 25 familienfreundliche Angebote. Dazu gehören Kultur, Bildung, Sport, Freizeit und Vergünstigungen im Alltag.

Mehr als 25 AngeboteDer Familienpass verbindet Kultur, Bildung, Sport und Freizeit.
Klassen 1 bis 12Der Pass wird kostenlos an Schülerinnen und Schüler an Neubrandenburger Schulen verteilt.
12 bis 21 JahreJunge Menschen in diesem Alter können im Kinder- und Jugendbeirat mitwirken, wenn ihr Alltag in Neubrandenburg stattfindet.

Der Familienpass als Beispiel für Teilhabe

Der Familienpass soll Familien den Zugang zu städtischen und regionalen Angeboten erleichtern. Das ist besonders wichtig, weil Freizeit und Kultur schnell zu einer Kostenfrage werden können. Ein Museumsbesuch, Schwimmen, Kino, Konzert oder andere gemeinsame Aktivitäten sind für viele Familien wertvoll, aber nicht in jedem Haushalt selbstverständlich finanzierbar.

Die Stadt hat für das Schuljahr 2025/2026 eine Auflage von 8.000 Exemplaren genannt. Der Pass enthält unter anderem Angebote des Regionalmuseums, der Kunstsammlung, der Regionalbibliothek, des Theaters, des Kinos Latücht, der Schwimmhalle und weiterer Partner. Der konkrete Nutzen liegt darin, dass Familien Angebote ausprobieren können, die sie sonst vielleicht seltener nutzen würden.

Solche Instrumente ersetzen keine umfassende Familienpolitik. Sie zeigen aber, wie Teilhabe praktisch erleichtert werden kann. Familienfreundlichkeit bedeutet nicht nur finanzielle Leistungen, sondern auch Zugang zu gemeinsamer Zeit, Bildung, Kultur und Bewegung.

Jugendbeteiligung mit echten Rechten

Ein zweites wichtiges Beispiel ist der Kinder- und Jugendbeirat Neubrandenburg. Er ist das offizielle Gremium der Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadt. Mitmachen können junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren, die in Neubrandenburg wohnen, dort zur Schule gehen oder deren Alltag in der Stadt stattfindet. Der Beirat kann aus bis zu 20 Mitgliedern bestehen und trifft sich mindestens einmal pro Quartal.

Besonders relevant ist, dass der Beirat nicht nur symbolisch existiert. Nach Angaben der Stadt besitzt er ein offizielles Rede- und Antragsrecht in den zuständigen Ausschüssen der Stadtvertretung. Junge Menschen können damit Anliegen direkt in kommunalpolitische Beratungen einbringen. Das ist ein konkretes Beispiel dafür, wie demokratische Beteiligung frühzeitig gelernt und praktiziert werden kann.

Warum Beteiligung für Familienpolitik wichtig ist

Politik für Kinder und Jugendliche kann an ihren tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigehen, wenn nur Erwachsene über sie sprechen. Junge Menschen erleben Schulen, Freizeitplätze, Busverbindungen und öffentliche Räume täglich aus einer eigenen Perspektive. Ihre Erfahrungen können helfen, Entscheidungen besser zu machen.

Beteiligung braucht jedoch Zeit, Begleitung und ernsthafte Rückmeldungen. Wer Jugendliche nach ihrer Meinung fragt, sollte erklären, was mit ihren Vorschlägen passiert. Nicht jeder Wunsch kann umgesetzt werden, aber Entscheidungen sollten nachvollziehbar sein. Sonst wird Beteiligung schnell als Alibi wahrgenommen.

Bildung

Gute Schulen und verlässliche Bildungswege sind die Grundlage dafür, dass Kinder unabhängig vom Elternhaus Chancen entwickeln können.

Freizeit und Kultur

Bezahlbare Angebote ermöglichen gemeinsame Erlebnisse und stärken Teilhabe. Der Familienpass ist dafür ein praktisches Beispiel.

Mitbestimmung

Der Kinder- und Jugendbeirat zeigt, dass junge Menschen nicht nur Zielgruppe, sondern aktive Partner kommunaler Politik sein können.

Alltag entlasten

Wohnen, Mobilität, Kinderbetreuung und digitale Verwaltung beeinflussen unmittelbar, wie gut Familien ihren Alltag organisieren können.

467 Erstklässlerinnen und Erstklässler im Schuljahr 2026/2027

Zum Schulstart 2026 nannte die Stadt 467 Kinder, die an den sechs städtischen Grundschulen erstmals den Schulalltag beginnen. Diese Zahl erinnert daran, dass Familienpolitik immer auch langfristige Planung bedeutet. Schulen, Hortangebote, Sportflächen und sichere Schulwege müssen auf die tatsächlichen Bedarfe abgestimmt werden.

Für Familien ist Verlässlichkeit entscheidend. Eltern müssen wissen, dass Bildung und Betreuung funktionieren, wenn sie arbeiten. Kinder brauchen sichere und erreichbare Angebote. Jugendliche benötigen Orte, an denen sie sich treffen, Sport treiben, kreativ sein und selbst Verantwortung übernehmen können.

Was kann das Land Mecklenburg-Vorpommern beitragen?

Viele familienpolitische Leistungen entstehen vor Ort, doch das Land setzt entscheidende Rahmenbedingungen. Es beeinflusst Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Förderprogramme, Beteiligungsrechte und kommunale Finanzen. Für Neubrandenburg ist deshalb wichtig, dass Landesprogramme langfristig planbar und in der kommunalen Praxis umsetzbar sind.

Landespolitik kann außerdem dafür sorgen, dass Kinder- und Jugendbeteiligung nicht von einzelnen engagierten Personen abhängt, sondern strukturell unterstützt wird. Ebenso relevant ist die Frage, wie Kommunen bei Freizeit- und Bildungsangeboten finanziell handlungsfähig bleiben.

Cornelia Reitberger und die Familienfrage

Cornelia Reitberger wird im amtlichen Bewerberheft als Lehrerin mit Wohnort Neubrandenburg geführt und kandidiert auf Platz 47 der SPD-Landesliste. Eine konkrete persönliche Position zu Familienpass oder Kinder- und Jugendbeirat wird auf dieser Seite nicht behauptet. Stattdessen wird gefragt, welche landespolitischen Schlussfolgerungen sie aus solchen regionalen Beispielen zieht.

Interessant wäre etwa, welche Rolle sie niedrigschwelligen Familienangeboten, Jugendbeteiligung und Bildungsinvestitionen beimisst. Ebenso wichtig ist die Frage, wie Familien in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützt werden sollen, ohne dass Angebote unnötig bürokratisch werden.

Frage an Cornelia ReitbergerWelche landespolitischen Maßnahmen sollte Mecklenburg-Vorpommern stärken, damit Familien in Neubrandenburg gute Bedingungen vorfinden und Kinder sowie Jugendliche noch bessere Chancen auf Bildung, Freizeit und echte Mitbestimmung bekommen?

Familienfreundlichkeit ist Zukunftspolitik

Wenn junge Menschen gern in einer Stadt aufwachsen, steigt die Chance, dass sie später bleiben oder zurückkehren. Wenn Eltern ihren Alltag gut organisieren können, wird Neubrandenburg als Wohn- und Arbeitsort attraktiver. Wenn Kinder und Jugendliche erleben, dass ihre Meinung zählt, lernen sie Demokratie praktisch kennen.

Deshalb gehören Familien, Kinder und Jugend nicht an den Rand politischer Debatten. Sie sind ein Maßstab dafür, wie zukunftsfähig eine Stadt ist. Neubrandenburg hat mit Familienpass und Kinder- und Jugendbeirat konkrete Ansatzpunkte. Die landespolitische Frage lautet, wie solche Strukturen gestärkt und weiterentwickelt werden können.

FAQ: Familien und Jugend

Was ist der Familienpass Neubrandenburg?

Er bündelt mehr als 25 familienfreundliche Angebote aus Kultur, Bildung, Sport, Freizeit und Alltag. Der Pass wird einmal jährlich kostenlos an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 12 an Neubrandenburger Schulen verteilt.

Wer kann im Kinder- und Jugendbeirat mitmachen?

Junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren, die in Neubrandenburg wohnen, zur Schule gehen oder deren Alltag dort stattfindet.

Welche Rechte hat der Kinder- und Jugendbeirat?

Nach Angaben der Stadt besitzt er ein offizielles Rede- und Antragsrecht in den zuständigen Ausschüssen der Stadtvertretung.

Wie viele Erstklässlerinnen und Erstklässler starteten 2026?

Die Stadt nannte vor dem Schulstart 467 Kinder an den sechs städtischen Grundschulen. Die Zahl basierte auf dem Stand vor den Sommerferien 2026.

Wird Cornelia Reitberger eine bestimmte familienpolitische Position zugeschrieben?

Nein. Die Seite trennt regionale Fakten von der offenen politischen Frage an die Kandidatin.

Geprüfte Quellen

Stand der inhaltlichen Prüfung: September 2026. Die Seite beschreibt bestehende kommunale Angebote und formuliert daraus eine offene landespolitische Frage.

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