Cornelia Reitberger: Gesundheit und Pflege in Neubrandenburg stärken

Thema 3 von 10 · Neubrandenburg · Landtagswahl 2026

Gesundheit und Pflege: Wie bleibt Neubrandenburg stark versorgt?

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum macht Neubrandenburg zu einem zentralen Gesundheitsstandort der Region. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen bei Fachkräften, Pflege, Erreichbarkeit und einer älter werdenden Bevölkerung.

Faktenbasis: Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum beschreibt sich als Haus der Maximalversorgung mit mehr als 1.000 Betten und mehr als 3.000 Mitarbeitenden an vier Standorten. Der Standort Neubrandenburg ist das Herzstück des medizinischen Kompetenzzentrums. Eine persönliche gesundheitspolitische Position von Cornelia Reitberger wird hier nicht vorausgesetzt, sondern ausdrücklich erfragt.

Neubrandenburg ist ein Gesundheitszentrum für eine große Region

Gesundheitsversorgung entscheidet unmittelbar über Sicherheit und Lebensqualität. Für Neubrandenburg ist das Thema besonders bedeutend, weil die Stadt nicht nur die eigene Bevölkerung versorgt. Als Oberzentrum der Mecklenburgischen Seenplatte übernimmt sie Funktionen für einen großen ländlich geprägten Raum. Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum ist dabei ein entscheidender Pfeiler.

Das Klinikum hält nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Betten vor und beschäftigt insgesamt mehr als 3.000 Mitarbeitende an seinen vier Standorten Neubrandenburg, Altentreptow, Malchin und Neustrelitz. Jährlich werden mehr als 40.000 stationäre und noch deutlich mehr ambulante Patientinnen und Patienten versorgt. Das Haus bezeichnet sich als drittgrößtes Klinikum Mecklenburg-Vorpommerns und als medizinisches Kompetenzzentrum mit vielfältigen Zentrumsfunktionen.

Mehr als 1.000 BettenKapazität des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums über seine Standorte hinweg.
Mehr als 3.000 MitarbeitendeBeschäftigte in Medizin, Pflege, Technik, Verwaltung und weiteren Bereichen.
Über 40.000 stationäre FälleNach Angaben des Klinikums jährlich, zusätzlich zu vielen ambulanten Behandlungen.

Der Standort Neubrandenburg als Herzstück

Das Klinikum beschreibt den Standort Neubrandenburg ausdrücklich als Herzstück seines medizinischen Kompetenzzentrums. Dort ist durch Sanierung und Modernisierung ein Haus der Maximalversorgung entstanden, das nahezu alle medizinischen Fachgebiete abdeckt; als Ausnahme nennt das Klinikum die Herzchirurgie. Von Frühgeborenenmedizin über Unfallversorgung und Onkologie bis zu Geriatrie und Palliativversorgung reicht das Spektrum.

Diese Breite ist für eine Region mit langen Wegen von großer Bedeutung. Spezialisierte Medizin lässt sich nicht in jedem Ort vorhalten. Umso wichtiger ist ein leistungsfähiges Zentrum, das mit ambulanten Praxen, Rettungsdiensten, Pflegeeinrichtungen, Reha-Angeboten und Hausärztinnen und Hausärzten im Umland gut vernetzt ist. Der Gesundheitsstandort Neubrandenburg muss deshalb immer im Zusammenhang mit der gesamten Mecklenburgischen Seenplatte betrachtet werden.

Fachkräfte sind die zentrale Voraussetzung

Gebäude und Medizintechnik allein behandeln keine Menschen. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen benötigen ausreichend qualifiziertes Personal. Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, medizinisch-technische Berufe sowie viele weitere Beschäftigte sichern den Betrieb rund um die Uhr. Gerade deshalb ist Fachkräftesicherung ein zentrales gesundheitspolitisches Thema.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum engagiert sich selbst in der Ausbildung. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und arbeitet mit der Beruflichen Schule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bei der Ausbildung in Gesundheitsberufen. Solche Strukturen sind wichtig, weil Nachwuchs möglichst früh mit dem Standort verbunden werden kann. Ausbildung allein reicht jedoch nicht: Beschäftigte brauchen attraktive Arbeitsbedingungen, verlässliche Dienstpläne, Entwicklungsmöglichkeiten und eine Region, in der sie gern leben.

Gesundheitspolitik ist auch Standortpolitik

Ein großes Klinikum ist nicht nur medizinische Infrastruktur, sondern auch Arbeitgeber, Ausbildungsort und wirtschaftlicher Faktor. Mehr als 3.000 Mitarbeitende zeigen die Dimension des gesamten Unternehmens. Für Neubrandenburg bedeutet dies, dass Gesundheitsversorgung und Stadtentwicklung eng miteinander verbunden sind. Wer Fachkräfte gewinnen möchte, braucht neben attraktiven Arbeitsplätzen auch bezahlbares Wohnen, gute Schulen, Kinderbetreuung, Mobilität, Kultur und Freizeitangebote.

Damit schließt sich der Kreis zu anderen Themen dieser Kampagne. Wohnen, Bildung und Verkehr wirken auf die Gesundheitsversorgung zurück. Eine Pflegekraft, die im Umland wohnt, benötigt verlässliche Wege zum Schichtdienst. Eine junge Ärztin mit Familie achtet auf Kinderbetreuung und Schulen. Auszubildende brauchen bezahlbaren Wohnraum. Gute Gesundheitsversorgung entsteht deshalb nicht isoliert.

Pflege: mehr als die Versorgung im Krankenhaus

Beim Thema Pflege richtet sich der Blick schnell auf Krankenhäuser. Tatsächlich spielt sich ein großer Teil der Pflege aber zu Hause, in ambulanten Diensten, in betreuten Wohnformen und in stationären Einrichtungen ab. Viele Angehörige übernehmen täglich Verantwortung. Mit einer älter werdenden Bevölkerung steigt die Bedeutung guter Beratung und erreichbarer Unterstützungsangebote.

Die Herausforderung besteht darin, Pflege so zu organisieren, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können und zugleich verlässliche Hilfe erhalten, wenn der Unterstützungsbedarf wächst. Das betrifft Personal, Finanzierung, Wohnformen, Kurzzeitpflege, Entlastung für Angehörige und die Zusammenarbeit zwischen medizinischer und pflegerischer Versorgung.

Krankenhausversorgung

Ein leistungsfähiges Klinikum mit spezialisierten Angeboten ist für Neubrandenburg und den großen ländlichen Einzugsbereich von zentraler Bedeutung.

Fachkräfte

Ausbildung, Gewinnung und Bindung von Beschäftigten müssen zusammengedacht werden. Gute Arbeits- und Lebensbedingungen gehören dazu.

Pflege vor Ort

Ambulante und stationäre Angebote sowie Beratung für Angehörige müssen erreichbar sein und auf steigende Bedarfe reagieren können.

Regionale Erreichbarkeit

Gesundheitsversorgung in einer Flächenregion braucht funktionierende Rettungswege, Mobilität und eine gute Vernetzung von Stadt und Umland.

Welche Entscheidungen liegen auf Landesebene?

Das Land Mecklenburg-Vorpommern setzt wichtige Rahmenbedingungen für Krankenhausplanung, Investitionsförderung, Gesundheitsberufe und Pflege. Bundesrecht und Sozialversicherungen bestimmen weitere große Teile des Systems. Für eine Landtagskandidatin ist deshalb besonders interessant, welche landespolitischen Prioritäten sie innerhalb dieses komplexen Gefüges setzen möchte.

Für Neubrandenburg geht es dabei um die langfristige Sicherung eines starken Klinikstandorts und zugleich um Versorgung außerhalb des Krankenhauses. Krankenhausreformen dürfen nicht nur abstrakt über Strukturen diskutiert werden, sondern müssen die Entfernungen und Versorgungsrealitäten einer Flächenregion berücksichtigen. Ebenso wichtig ist die Frage, wie Ausbildungsplätze und Fachkräfte gefördert werden können.

Cornelia Reitberger: keine zugeschriebene Gesundheitsposition

Cornelia Reitberger kandidiert 2026 auf Platz 47 der SPD-Landesliste und lebt in Neubrandenburg. Eine konkrete persönliche Aussage von ihr zur Krankenhausplanung, zum Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum oder zur Pflegepolitik wird auf dieser Seite nicht als Tatsache behauptet. Gerade deshalb ist eine klare Frage sinnvoll.

Eine Antwort könnte zeigen, welche Rolle sie dem Land bei Investitionen, Personalgewinnung und regionaler Versorgung zuschreibt. Ebenso wäre interessant, wie sie das Zusammenspiel zwischen Krankenhaus, ambulanten Angeboten und Pflege bewertet und welche Bedeutung sie der Erreichbarkeit im ländlichen Raum beimisst.

Frage an Cornelia ReitbergerWas sollte das Land Mecklenburg-Vorpommern tun, damit Neubrandenburg seine starke medizinische Versorgung erhalten kann und zugleich genügend Fachkräfte, Pflegeangebote und erreichbare Gesundheitsleistungen für eine älter werdende Gesellschaft zur Verfügung stehen?

Warum ein starker Gesundheitsstandort Zukunft schafft

Eine verlässliche Gesundheitsversorgung ist ein Grundbedürfnis. Sie kann zugleich ein Standortvorteil sein. Menschen entscheiden bei der Wahl ihres Wohnortes auch danach, ob Ärzte, Krankenhaus und Pflege erreichbar sind. Unternehmen profitieren von einer Region, in der Beschäftigte gut versorgt werden. Ausbildung im Gesundheitsbereich schafft berufliche Perspektiven für junge Menschen.

Neubrandenburg verfügt mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum über eine starke Grundlage. Die politische Aufgabe besteht darin, diese Stärke nicht als selbstverständlich zu betrachten. Fachkräftemangel, demografischer Wandel und Veränderungen im Gesundheitssystem verlangen vorausschauende Entscheidungen. Deshalb gehört Gesundheit und Pflege zu den zentralen Fragen an Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Landtag.

FAQ: Gesundheit und Pflege

Welche Rolle hat das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg?

Der Standort Neubrandenburg ist nach Darstellung des Klinikums das Herzstück des medizinischen Kompetenzzentrums und ein Haus der Maximalversorgung mit nahezu allen medizinischen Fachgebieten.

Wie groß ist das Klinikum?

Über alle vier Standorte hinweg nennt das Klinikum mehr als 1.000 Betten und mehr als 3.000 Mitarbeitende. Jährlich werden über 40.000 stationäre Patientinnen und Patienten versorgt.

Bildet das Klinikum selbst Nachwuchs aus?

Ja. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Greifswald und engagiert sich gemeinsam mit der Beruflichen Schule des Landkreises in der Ausbildung verschiedener Gesundheitsberufe.

Warum gehört Mobilität zur Gesundheitsversorgung?

In einer Flächenregion müssen Patientinnen und Patienten, Beschäftigte und Rettungsdienste medizinische Angebote zuverlässig erreichen können. Deshalb hängt regionale Versorgung auch von Verkehrsverbindungen und Entfernungen ab.

Wird Cornelia Reitberger hier eine bestimmte Krankenhausposition zugeschrieben?

Nein. Die Seite beschreibt belegte regionale Fakten und stellt eine offene Frage an sie. Eine persönliche Position wird nicht erfunden.

Geprüfte Quellen

Stand der inhaltlichen Prüfung: September 2026. Angaben zur Größe und Funktion des Klinikums stammen aus dessen aktuellen offiziellen Informationen.

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